Entwicklungsprojekte

Leitprojekt: Entwicklung des SWORDCATH®

Die Punktion von Blutgefäßen ist Alltag in der Medizin

Unter der "Punktion" von Blutgefäßen versteht man in der Medizin das "Anstechen" eines Blutgefäßes mit einer Nadel, in einem solchen Fall "Punktionsnadel" genannt. Diese sollte möglichst klein sein, also einen kleinen Durchmesser besitzen, damit die Punktion schonend erfolgt. Der Sinn einer Punktion ist z.B. die Gabe von Medikamenten in den Blutkreislauf eines Patienten. 

 

Eine Punktion stellt aber auch einen der ersten Schritte dar, wenn es darum geht, Katheter in Blutgefäße zu bringen. Unter "Kathetern" werden keimfreie Schläuche verstanden, die eine gewisse Zeit im Blutgefäß verbleiben können. Über Katheter können z.B. Medikamente und Infusionen gegeben werden. 

Im Notfall, so z.B. bei großen Blutverlusten bei verunfallten Patienten, müssen die Katheter möglichst groß sein, also einen großen Durchmesser besitzen, damit in kurzer Zeit eine größere Menge an Infusionslösungen und auch z.B. rettenden Bluttransfusionen gegeben werden kann. Für andere Anwendungen, wie z.B. die kontinuierliche Gabe von Medikamenten, reichen bereits kleinere Katheter aus. 

 

Wichtig ist in vielen Fällen aber, dass die Katheter in großen herznahen Blutgefäßen, den sogenannten "zentralvenösen" Blutgefäßen, zum Liegen kommen, damit z.B. Medikamente, welche den Blutdruck und die Herzkraft stabilisieren sollen, auch möglichst herznah ihre Wirkung entfalten können. 

Der SWORDCATH® ist einfach aufgebaut 

Abbildung zeigt die Planung für einen Prototypen in modifizierter Form

© Dr. med. Jens Ebnet

Die aktuellen Kathetersysteme haben potentielle Nachteile

Regelhaft wird bei der Anwendung von Kathetersysteme die sogenannte "Seldinger-Technik" verwendet, die bereits 1953 veröffentlicht wurde. Diese zeitaufwendige Technik hat potentielle Nachteile und muss erst aufwändig erlernt werden, damit sie mit größtmöglicher Sicherheit leitliniengerecht durchgeführt werden kann. Aufgrund der Notwendigkeit des keimfreien Arbeitens entsteht durch viele Einzelteile, die teils am Patienten erst zusammengebaut werden müssen, ein großer Zeit-, Personal- und Platzbedarf. Eine Assistenzperson ist regelhaft erforderlich. 

Der SWORDCATH® soll die Anlage von Kathetern wesentlich einfacher, sicherer und effizienter machen

 

Mit dem SWORDCATH® entwickeln wir ein Kathetersysteme, welches bereits alle notwendigen Komponenten vereint und praktikabel verpackt sein wird. Es nutzt eine neue intuitiv erlernbare Punktionstechnik und kombiniert eine kleine Punktionsnadel mit einem größeren Katheter. 

 

Mit dem SWORDCATH® soll es möglich sein, einfach, sicher und schnell große und kleine Katheter z.B. in ein Blutgefäß zu legen. Vielversprechende Tests an einer Simulationspuppe zeigen, dass dies im Modell funktioniert. 

Unser Anspruch ist, dass neben einem erheblichen Zeitvorteil eine Assistenzperson bei der Anwendung des SWORDCATH® nicht mehr erforderlich sein wird. Dies macht ihn aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch für den Einsatz in kostenintensiven Bereichen, wie zum Beispiel im OP, interessant. Zudem wird der SWORDCATH® nur wenige Komponenten enthalten, die bereits nach Katheteranlage entsorgt werden müssen. 

 

Der SWORDCATH® soll auch außerhalb der Punktion von Blutgefäßen Verwendung finden und sich somit neue Anwendungsgebiete erschließen. Hierdurch entstehen potentiell neue Möglichkeiten der Patientenversorgung. Aufgrund des einfachen und stabilen Aufbaus soll er zudem bevorzugt in schwierigen medizinischen Versorgungslagen zum Einsatz kommen, so z.B. in der Notfall-, Katastrophen- und militärischen Medizin.

 

Mit der Entwicklung des SWORDCATH® adressieren wir einen sehr breiten Markt, denn alleine die Anlage von Kathetern in Blutgefäße wird weltweit jährlich millionenfach durchgeführt.

 

Selbstverständlich wird der SWORDCATH® alle regulatorischen und gesetzlichen Anforderungen erfüllen. 

 

Für weitere Informationen über den SWORDCATH® nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Der SWORDCATH® überzeugt auch durch Details 

Abbildung zeigt die Planung für die patientennahe Spitze eines Prototypen in modifizierter Form

© Dr. med. Jens Ebnet

Aufbau eines Portfolios von Kathetersystemen

Wir arbeiten am Aufbau eines Portfolios von Kathetersystemen.

 

Aktuell entwickeln wir die ROBUNÜLE, eine besonders robuste Venenverweilkanüle. Mit unseren Kooperationspartnern arbeiten wir an weiteren Verbesserungen von Kathetersystemen, welche die Patientenversorgung einfacher, sicherer und effizienter machen. Hierbei achten wir strikt auf einen professionellen Schutz unseres geistigen Eigentums. 

 
 
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Wir entwickeln Medizintechnik, die breite Anwendungsbereiche adressiert. Unser Fokus liegt auf innovativen Kathetersystemen, über die Patienten zukünftig einfach, sicher und schnell lebensrettende Medikamente und Infusionen erhalten können.

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